29. Schloss und Schlossgarten Mosigkau, Dessau-Roßlau

Schloss Mosigkau und Park zählen zu den letzten weitgehend erhaltenen Rokokoensembles Mitteldeutschlands. Das Schloss ließ sich Prinzessin Anna Wilhelmine von Anhalt-Dessau (1715–1780) als Sommersitz erbauen. Der dazugehörige Garten lockt mit sommerlicher Blumenflor, exotischen Kübelpflanzen und einem Irrgarten zum Erkunden ein. Die Anlage gehört zum UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz.

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Die reizvolle Schloss- und Gartenanlage von Mosigkau wurde in den Jahren 1752 bis 1757 erbaut. Da erste Entwürfe des Schlosses wahrscheinlich von dem Architekten des berühmten Schlosses Sanssouci in Potsdam, Georg Wenzelslaus von Knobelsdorff, stammen, wird es heute gern das "kleine Sanssouci" genannt. 24 Räume des Schlosses können heute besichtigt werden. Im Galeriesaal findet man zahlreiche vorzügliche Gemälde holländischer oder flämischer Meister, die in einzigartiger barocker, d.h. lückenloser Hängung präsentiert werden.

Der ursprünglich barocke Garten wurde mehrfach umgestaltet und zeigt heute Merkmale verschiedener Gartenstile. Jedoch lassen die Grundstruktur, die Orangerien, der Chinesische Pavillon und der Irrgarten noch heute die einstige formale Gestaltung erkennen.


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